Ein geschwisterliches Europa ist bereits erlebbar, wie ein Jugendlicher nach einer besonderen Begegnung in Brüssel feststellte.
Drei Tage im April 2025 trafen sich 20 Jugendliche und politisch Engagierte aus der ganzen Welt sowie Vertreter und Verantwortliche des Forums „Politik und Geschwisterlichkeit“ (italienisch: Mppu – mondo politico per l’unità) in Brüssel. Sie kamen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, aus Italien, Spanien, Frankreich, Österreich, Polen, Ungarn, der Slowakei und Rumänien, aber auch aus Ruanda und Kamerun in Afrika, aus Kolumbien und Brasilien in Südamerika und aus Palästina im Nahen Osten.

„Danke euch von ganzem Herzen für alles, was wir in diesem besonderen Moment des Forums ,Politik und Geschwisterlichkeit‘ zusammen erlebt haben. Ohne zu zögern, haben wir bereits einen Raum geschaffen, in dem jede und jeder voll und ganz leben und zu einer universelleren Geschwisterlichkeit in den Räumen unseres gemeinsamen Hauses (Europa) beitragen kann. Lasst uns gemeinsam weiter hohe Ziele stecken“, fasste es ein jugendlicher Teilnehmer zusammen.
In diesen Tagen ging es darum, sich gegenseitig kennenzulernen. Es gab wichtige Begegnungen im Parlament und mit der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft. Die Tage waren geprägt von lebendigem Erfahrungsaustausch, Dialog, gelebter Geschwisterlichkeit und einer aktualisierten Wahrnehmung dessen, was Robert Schumann, einer der Gründerväter Europas, 1950 zum Ausdruck brachte: „Der Beitrag, den ein organisiertes und lebendiges Europa zur Zivilisation leisten kann, ist für die Aufrechterhaltung friedlicher Beziehungen unerlässlich.“
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